Die Hölle von Sangonera

Die Hölle von Sangonera

Neuer Beitragvon Andreea » Do Jul 24, 2008 9:27 am

Quelle: http://www.sos-galgos.net

Sangonera in Murcia, außerhalb Spaniens noch wenig bekannt, wird sicher schon bald auch außerhalb des Landes zu einer unrühmlichen Bekanntheit gelangen. Bei der Hölle von Sangonera, dieser Ausdruck ist wirklich treffend, handelt es sich um eine Auffangstation für herrenlose Tiere, auch der Ausdruck Tier KZ wäre passend, da deren Zustand, bzw. das was sich hinter den Mauern verbirgt, kaum in Worte zu fassen ist.
Dreck, Krankheit, Überfüllung, junge und alte, große und kleine, gesunde und kranke Tiere zusammen in einem Zwinger, als Nahrung dienen Hühnerabfälle oder die Kadaver der schon verstorbenen Tiere. Die Perrera beherbergt ca. 1000 Tiere.

Nicht nur 20.minutos.es hat über diesen Ort des Grauens schon 2007 berichtet, “Der Tierschutzverein von Sangonera ohne Lizens”, schon 2004 hat eine Tierschützerin die Zustände dort angeprangert, mit dem einzigen Erfolg, dass es eine Grundreinigung gab und Welpen kurzzeitig auf eine Quarantänestation kamen. Diese Tierschützerin hat ca. 60 Hunde dort dort herausgeholt, von denen viele kurz darauf starben. Es wird nicht geimpft, viele der Hunde sterben an Parvovirose oder Staupe, verletzte Tiere werden nicht behandelt.
Tierschützern wird der Zutritt verwehrt, möchte jemand einen Hund oder eine Katze adoptieren werden einige Tiere vor die Tür gebracht, sicherlich diejenigen die noch halbwegs lebendig sind.
Am vergangenem Donnerstag hat die Seprona eine Inspektion durchgeführt und festgestellt, dass keine der gesetzlichen Auflagen erfüllt wird.
Deshalb wurde bis zum vergangenen Montag eine Frist eingeräumt, innerhalb welcher alle für den Betrieb einer solchen Einrichtung vorgeschriebenen Dokumente vorzulegen waren: Genehmigung zur Eröffnung und zur Aufnahme einer großen Anzahl von Tieren usw.
Es wurde also ein Erlass ausgestellt, nach dessen Erhalt der Betreiber dieser Einrichtung zwei Wochen Zeit hat, um die Tiere fortzuschaffen, wenn innerhalb dieser Frist die Einrichtung nicht geräumt ist werden alle Tiere eingeschläfert. Sobald der Betreiber diesen Erlass erhält, hat man 15 Tage Zeit die Tiere rauszuholen. Auch ist er derjenige der entscheidet, ob er sie herausgibt und an wen. Die Tiere müssen dann geimpft und gegen Parasiten behandelt sein.
Die Einrichtungen entsprechen nicht den Gesetzen und können daher auch nicht unter Kontrolle von Proaniplant oder unter Kontrolle der spanischen Tierschützer weiter bestehen bleiben, d.h. sie können sie nicht übernehmen.
Da es eine Entscheidung der Verwaltung ist, die eine Privatperson betrifft, haben sie auch nicht das Recht, die Akte einzusehen, dies soll noch von einem Rechtsanwalt überprüft werden.






Die spanischen Tierschützer sind alarmiert, alle großen Tierrechtsorganisationen sind informiert, man hofft zumindest einem Teil der Tiere noch helfen zu können, viele sind in einem dermaßen schlechten Zustand, dass man sie nur noch von ihrem Leid erlösen kann. Gesucht werden jetzt dringend spanische tierheime und Pflegestellen die Tiere aufnehmen können, bei dieser großen Anzahl wird es nicht leicht sein und aufgrund der schlechten Gesundheit dieser Tiere kommen sicher auch enorme Kosten auf die Tierschützer zu.

Die ist einer der Notrufe die in ganz Spanien verteilt werden.

Der angebliche Tierschutz von SANGONERA (Murcia/Spanien) wird nun endlich geschlossen. Er hatte eine Inspektion und konnte diese natürlich nicht bestehen, da er über keine der notwendigen Genehmigungen verfügt (Erlaubnis zur Eröffnung der Einrichtungen, zur Haltung einer Großzahl von Tieren…) und die Tiere sich in einem entsetzlichen Zustand befinden. Wir haben ZWEI WOCHEN Zeit, um so viele dieser Tiere wie nur möglich herauszuholen, sonst werden sie getötet. Wir schätzen, dass sich dort mehr als 700 Hunde und etwa 200 Katzen, Enten, Kampfhähne und einige Nutztiere befinden.
Wir werden das genaue Datum, von dem ab die Tiere legal geholt werden können, veröffentlichen. Bitte, wir brauchen so viele Pflegestellen wie nur irgend möglich.
Außerdem werden wir den Termin für eine Demonstration bekanntgeben, damit die Stadtverwaltung keine Tötungen zulässt.
STEHT BEREIT, DAMIT WIR ANFANGEN KÖNNEN, SOBALD DER TERMIN FESTSTEHT, ES MUSS DANN ALLES SEHR SCHNELL GEHEN. Diese Nachricht großzügig verteilen.
Wir müssten auch wissen, wie viele zur Demonstration kommen können und wie viele sich als Pflegestelle zur Verfügung stellen. Um die Organisation zu erleichtern, schickt bitte eine Nachricht an info@salvanos.es und in den Betreff: PFLEGESTELLE oder DEMONSTRATION.
Bitte die Nachrichten kurz halten, es wird ungeheuer viel zu beantworten und zu organisieren sein. DANKE.

Carla García
SÁLVANOS
info@salvanos.es

WICHTIGER NACHSATZ: Die Demonstration, der Beginn der Herausgabe von Tieren und Berichte durch das Fernsehen werden wahrscheinlich am nächsten Wochenende beginnen!

Weiterer Kontakt: Piedad 0034 / 659935205 für alle die spanisch sprechen ein Beitrag bei AnimalMusica
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Re: Die Hölle von Sangonera

Neuer Beitragvon Pauli » Mo Jul 28, 2008 11:41 am

Die Situation vor Ort muss grauenhaft sein. Wir haben Berichte, nach denen ca. 900 Hunde dort sind, von denen mindestens 700 nur noch eingeschläfert werden können, so schlimm ist ihr Zustand.

Bitte drückt dem Galgo ohne Namen http://www.galgo-in-not.de/forum/viewtopic.php?f=113&t=12192 und Griso http://www.galgo-in-not.de/forum/viewtopic.php?f=113&t=12091 die Daumen, die sind nämlich scheinbar beide noch dort.... :roll: Nachforschungen laufen...
Pauli
 

Re: Die Hölle von Sangonera

Neuer Beitragvon roger » Mo Jul 28, 2008 3:26 pm

Quelle & Zitat: http://www.sos-galgos.net/

Sangonera / Eine Hölle oder ein Schutz?


Diese Frage wurde schon 2007 in einer Fernsehreportage gestellt. Für die Tierschützer steht schon lange fest, die als Hölle von Sangonera bekannte Perrera, wird ihrem Namen gerecht. In den Jahren 2004 und 2007 wurden von der SEPRONA, der spanischen Umweltpolizei, Inspektionen durchgeführt, nicht ohne diese drei Tage vorher anzukündigen, genug Zeit für Juan Fernández, den Betreiber dieser Auffangstation, Ordnung zu schaffen und mögliche Kritikpunkte zu beseitigen.
Geändert hat sich seitdem an den unhaltbaren Zuständen nichts, außer die Anzahl der Tiere, die inzwischen bei 700 Hunden und 200 Katzen liegt.



In La Verdad von Mucia erschien heute eine Videoreportage, man spricht von einigen “Unregelmäßigkeiten”, u.a. dass die Auffangstation seit 18 Jahren ohne Lizen arbeitet, diese jetzt aber beantragt wurde. Offiziell existiert diese Perrera also überhaupt nicht, wird aber ganz offiziell subventioniert. Manch einer fragt sich, wie so etwas möglich ist, die Antwort ist simpel, Vetternwirtschaft. Das Geschäft mit dem Tod ist lukrativ. Auch der Journalist gehört zum Clan von Juan Fernández, die Tierschützerin Piedad Cantos von SALVANOS war dementsprechend vorsichtig mit ihren Äußerungen, bzw. was der “Feind” nicht wissen soll, hat er auch nicht erfahren.
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Demonstration!!!

Neuer Beitragvon Andreea » Di Jul 29, 2008 11:40 am

Quelle: http://www.sos-galgos.net/

Die Hölle von Sangonera

Mittwoch 30. Juli 19 Uhr

“Sálvanos” hat zur Demonstration aufgerufen, angeschlossen haben sich bis jetzt “Mascotas SOS”, “Ayuda animal”, “El Portalico”, “Libera” und “PACMA”

Gefordert wird:

1. Die Schließung, aber ohne Eile damit alle Tiere gerettet werden können.

2. Ein neues Gelände mit guter Infrastruktur wo ein neues Tierheim errichtet werden soll

3. Die öffentlichen Gelder sollen in einen “richtigen” Tierschutz investiert werden, Kampagnen zur Sensibilisierung der Bevölkerung, Sterilisation und Adoption.

Bitte schicken Sie diesen Breif mit den Forderungen an die angegebenene Adressaten! Nicht nur die spanischen Tierschützer müssen protestieren, ganz Europa! WICHTIG!

CARTA MODELO

Nos ha llegado la noticia del posible cierre de Proaniplant, la protectora de Sangonera la Verde donde ahora mismo hay unos 700 perros, 200 gatos, patos, gallos de pelea y algún animal de granja albergados.

Por una parte nos alegramos que por fin, después de tantos años de apertura ilegal, de funcionamiento totalmente ilícito y de instalaciones precarias, tomen medidas para acabar con esa penosa situación.

Por otra, lo que es inadmisible, es que haya un plazo breve para realojarlos, bajo amenaza de que los que no salgan en ese tiempo antes del cierre serán sacrificados.

Los responsables de la mala gestión de Proaniplant, del estado deplorable en el que se encuentran los animales de esa mal llamada protectora y de todas las irregularidades son; directamente los encargados de su funcionamiento, y por supuesto, todas las Administraciones públicas y Ayuntamientos, que en vez de subsanar, proteger y velar por su bienestar, han tolerado año tras año todas las salvajadas que se comente a diario en ese Centro.

El 16 de julio de este año 2008, el Ayuntamiento de Murcia renovó la colaboración con Proaniplant
http://www.ayto-murcia.es/Inicio/..%5CB ... 08NP3D.PDF

( adjunto el boletín ) donde se redacta claramente las condiciones en las que tienen que estar, y cito lo escrito, los animales domésticos cedidos y los recogidos abandonados.

Por eso conminamos taxativamente a las Administraciones competentes que durante años han consentido el inmoral funcionamiento de ‘La Protectora de Murcia’ y han permitido el abuso, el atropello y el maltrato reiterado de sus animales, a que por fin se hagan cargo de ellos como marca la Ley de Protección y como demanda una sociedad avanzada, humanitaria y de principios básicos.

No permitiremos en silencio que a causa de su negligencia e indiferencia acaben indiscriminadamente con la vida de los que tenían que haber amparado. Reclamamos con todo el derecho:

1. Que no podemos consentir que las autoridades permitan que un centro de esas características continúe abierto en estas condiciones. Exigimos una reubicación, una nueva gestión y PROTECCION A LOS QUE HAN OLVIDADO SIEMPRE !!
2. Que no aceptamos el sacrificio masivo como solución al problema.
3. Que solicitamos el acceso libre a las instalaciones para ver el estado de los animales y poder promover su adopción.

Difundiremos esta carta por toda Europa, daremos a conocer lo que sucede en Murcia, en Sangonera la Verde y en Proaniplant con fotos y vídeos.
( http://es.youtube.com/watch?v=1i8y_Y0WJfc )

Se sabrá qué tipo de política animalista cruel, tosca y obsoleta se aplica en su Comunidad.

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Re: Demonstration!!!

Neuer Beitragvon pferd_katze » Mi Jul 30, 2008 9:15 am

Wut und :twisted: :cry:
Angelika

"Glück ist das einzige, was mehr wird, wenn man es teilt "
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Der aktuelle Stand...

Neuer Beitragvon Andreea » Fr Aug 01, 2008 9:22 am

Quelle: http://www.sos-galgos.net/

Die Demonstration gegen die “Hölle von Sangonera” am Mittwoch war sehr positiv, ca. 100 Demonstranten, 3 Fernsehteams und zahlreiche Journalisten waren anwesend, unter ihnen eine Vertreterin der PACMA, SALVANOS und vier weiteren Tierschutzvereinen, welche gemeinsam gerne diese Einrichtung tierschutzgerecht betreiben würden.
Die Höllentore wurden jedoch nicht geöffnet, was alle gehofft hatten, um sofort Tiere
herauszuholen. Es wurden Videos durch Fenster und Lücken im Zaun gemacht. Selbst nach der “Säuberung” ist das, was man von außen sehen kann, haarsträubend und der Gestank unerträglich. Wie es im Inneren aussieht, möchte man sich lieber gar nicht erst vorstellen. Außerdem roch es stark nach Rauch, offensichtlich hatte man”belastendes Material” zur Vorsicht verbrannt, so eine Augenzeugin.
Der Besitzer der Anlage, übrigens ein Arzt, war nicht anwesend.

Das städtische Gesundheitsamt stellt bis auf weiteres die Subventionen von jährlich 27000 Euro ein. “Wir haben um die Akte vom Amt für Landwirtschaft gebeten, um die ganze Information zu kennen. Im Moment, wird die Subvention nicht ausgeführt werden, solange die ganze Angelegenheit nicht aufhellt”, versichert Fulgencio Cervantes. Er hat die Anlage zu Beginn seiner Amtszeit vor neun Jahren besucht und als korrekt empfunden und einen Besuch nicht wiederholt, weil es keine Gründe gab. Die fehlende Genehmigung stuft er nur als einen amtlichen Fehler ein.
Quelle: La Verdad

Eine Tierschützerin hat mit einer ehemaligen Angestellten von PROANIPLANT gesprochen, sie hatte damals die Katzen betreut, wurde aber bald entlassen, weil sie “Informationen” über die Zustände an andere weitergegeben hat. Das was sie erzählt hat ist haarsträubend. “Es gibt etwa 200, alle in einem Verlies, keine Geschlechtertrennung (auch bei den Hunden nicht). Die Katzen bekommen ab und zu etwas Trockenfutter, aber wirklich nur ab und zu. Sie fressen sich daher gegenseitig auf. Neugeborene sind sofort weg, alte und kranke Tiere brauchen etwas länger. Das Gehege wird höchstens zweimal in der Woche gesäubert. Am Anfang der Säuberung steht Körperteile wie Schwänze, Köpfe und einzelne Pfoten einsammeln…”

Eigentlich stehen immer zwei Container auf der Anlage, aber Mittwoch fehlte einer und den Inhalt des anderen Containers hatte man verbrannt. Um Spuren zu beseitigen? Viele Tierschützer haben schon versucht herauszufinden, wie die Tiere dort getötet werden, welche Mittel verwendet werden, es gibt viele, viele qualvolle preiswerte Möglichkeiten, ein grausames Beispiel hierfür war die Perrera von Puerto Real / Cádiz…..aber, die Kadaver wurden still und leise beseitigt, hatte man etwa Angst, sie könnten obduziert werden?

Jede Perrera die nicht zu verbergen hat, läßt Besucher, mögliche Adoptanten und Tierschützer in ihre Räumlichkeiten um im Sinne der Tiere eine Adoption so leicht wie möglich zu machen, aber hier durfte niemand hinein, immer wurden nur einige wenige Tiere herausgebracht. Hoffentlich kommt bald die ganze Wahrheit ans Licht der Öffentlichkeit.
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Re: Die Hölle von Sangonera

Neuer Beitragvon Pauli » Fr Aug 01, 2008 10:23 am

Es ist einfach unfassbar, mir fehlen die Worte :cry: :cry: :cry:
Pauli
 

Re: Die Hölle von Sangonera

Neuer Beitragvon Bine 16 » Fr Aug 01, 2008 10:29 am

Ich finde es auch unbegreiflich :(
Bine 16
 

Re: Die Hölle von Sangonera

Neuer Beitragvon artur_ganate » Sa Aug 02, 2008 1:05 am

Neue Videos von dort


:(
Sie suchen auch deutsche PS und Adoptanten.
LG
Dominic
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“Dog” means any animal which is wholly or in part of the species Canis familiaris
but does not include any greyhound
(Kansas Pet Animal Act)
Sieh' an, mein Freund, mein ganzer Stolz: ein Eierschneider ganz aus Holz
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Re: Die Hölle von Sangonera

Neuer Beitragvon Andreea » Sa Aug 02, 2008 8:33 am

Es ist zum verrückt werden...ich hoffe das die Schliessung dieser Hölle bald klappt.

Was für ein erbärmliches Leben diese vielen,armen Tiere dort führen müssen :cry:
Deshalb kann ich es auch nicht verstehen,warum es immer noch genügend Leute gibt die der Meinung sind,das man keine ausländischen Hunde nach Deutschland holen soll.Diese Leute müssten wirklich mal nur einen Tag in der Hölle von Sangonera verbringen...
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